Die Bukowina: Menschen, Mühlen, Moldauklöster

Die Bukowina ist eine historische Region im Osten Europas. Ihr nördlicher Teil mit der Hauptstadt Chernivtsi (Czernowitz) liegt heute in der Ukraine, ihr südlicher Teil mit der Hauptstadt Suceava gehört zu Rumänien. Von 1774 bis zum Ersten Weltkrieg zählte die Bukowina zu den am stärksten multiethnisch geprägten Kronländern des Habsburger Imperiums. Das brachte der Region den Beinamen „Europa im Kleinen“ ein. Zwangsumsiedlung und Holocaust setzten dem im 20. Jahrhundert ein Ende. Bereits 1955 übernahm der Bezirk Schwaben die Patenschaft über die Deutschen aus der Bukowina, die im Rahmen von Umsiedlungen im Zuge des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland, auch Schwaben, gekommen waren.

Die Sonderausstellung im Klostermühlenmuseum wirft einen Blick auf Menschen, Klöster und Mühlen der Bukowina und lädt seine Besucher ein, die Partnerregion des Bezirkes Schwaben kennen zu lernen.

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